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Veranstaltung in Bernburg am 2. Dezember 2006 |
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Geschrieben von Angelika Böhlk
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12.11.2006 |
Das Bernburger Schloss als wichtiges Dokument der Renaissancebaukunst in Sachsen-Anhalt
Das Bernburger Schlossensemble erscheint als ein noch viel zu wenig
bekanntes Zeugnis der Renaissance. Das gilt in besonderem Maße für das
Lange Haus, welches sowohl zur Saale- als auch zur Hofseite der
prägnanteste Baukörper ist. Aber wie viel gesichertes Wissen gibt es
tatsächlich über seine Geschichte und die seiner Vorgängerbauten? Wie
viel Renaissance ist nach den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges,
nach Umbauten und Sanierungsphasen noch vorhanden? Warum hatten die
Sanierungsarbeiten am Dach Auswirkungen bis zum Erdgeschoss? Und wozu
wird Kunststein verwendet? Was ist in einem Jahr hinter den
eingekleideten Gerüsten geschehen? Denkmalpfleger und Architekten geben
Auskunft über großartige Entdeckungen, die im Verlauf der
zurückliegenden Bau- und Sicherungsarbeiten zu Tage getreten sind und
die zu einem neuen Nachdenken über Raumaufteilung und Nutzungskonzept
auffordern.
Tagungsprogramm
- 10.00 Uhr Grußworte
- 10.15 Uhr Die mittelalterliche Burg Bernburg
Reinhard Schmitt (Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt)
- 10.50 Uhr Baugeschichte und Ansicht des Langen Hauses 16. bis
zum 2o. Jahrhundert unter besonderer Berücksichtigung der
denkmalpflegerischen Maßnahmen des 20. Jahrhunderts
Birthe Rüdiger (Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt)
- 11.30 Uhr Schlosshauptgebäude Zur inneren Einteilung
Gestaltung seit dem 16. bis zum 19. Jahrhundert neuesten
bauhistorischen Befunden
Dr. Sabine Schneider (Dr. Schneider & Küster Büro Denkmalpflege, Leipzig)
- 12.10 Uhr Denkmalpflegerischer Erhalt wertvoller Bausubstanz Rahmen der statisch-konstruktiven Sicherung Dachtragwerkes
Jonas Jüttner (Architekturbüro Girke, Halle) Moderation: Bernhard Lohe,
Leiter des AK Denkmalpflege beim Landesheimatbund Sachsen-Anhalt
e.V.
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Letzte Aktualisierung ( 03.12.2006 )
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